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3. e-Mobilitätstag: Elektrisch in die Zukunft

Auch 2017 fand der größte e-Mobilitätstestevent Europas wieder in Melk statt. 5.000 e-Mobilitätsbegeistere pilgerten zum Wachauring, um mehr als 50 e-Autos, 150 e-Fahrräder, e-Motorräder, e-Scooter und vieles mehr zu testen.

(v.l.n.r.): Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav und LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf
© NLK Johann Pfeiffer

Das große Interesse am e-Mobilitätstag war ein sichtbares Zeichen für die Energiewende. Er hat gezeigt, dass die e-Mobilität bei den Niederösterreichinnen und Niederösterreichern längst angekommen ist. Mit über 400 Neuanmeldungen in den ersten 4 Monaten des heurigen Jahres und über 3.000 e-Autos gesamt, ist Niederösterreich Vorreiter bei der e-Mobilität. Nach dem Etappensieg ,100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien‘ ist dies ein nächstes starkes Zeichen in Richtung Energiewende.

Einen großen Beitrag zum Erfolg der e-Mobilität in Niederösterreich hat auch die Pionierförderung geleistet.In Niederösterreich wird die Anschaffung eines e-Autos samt Zubehör wie Ladeinfrastruktur mit bis zu 6.000 Euro gefördert. Damit wird für Privatpersonen und Firmen ein kräftiger Anreiz gesetzt, um auf ein e-Mobil umzusteigen.

Neben den Erfolgen und dem großen Interesse an e-Mobilität in Niederösterreich ist es aber auch wichtig die passende Ladeinfrastruktur zu schaffen bzw. laufend zu verbessern. Damit e-Autos das bleiben, was sie versprechen: eine ebenso innovative wie ökologische Alternative für die Mobilität der Zukunft. Bis 2017 wird die EVN flächendeckend in ganz Niederösterreich Stromtankstellen errichten und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Möglichkeiten und Innovation der e-Mobilität aufzeigen

In den vergangenen Jahren hat sich der e-Mobilitätstag auch zu einem Hot-Spot im Bereich Innovationen entwickelt. Über 70 Ausstellerinnen und Aussteller nutzten die Möglichkeit, ihre Produktneuheiten zu präsentieren. Vom  innovativen Haushalts-Stromspeicher der Fa. Kreisel, über das Buswartehäuschen von Fontasch, welche mit Photovoltaikanlagen und e-Bike Ladestationen ausgestattet ist, bis hin zum Oldtimertraktor von ETM, welcher von Lehrlingen zum e-Traktor umgebaut wurde, war für jede/n etwas dabei. Viele Innovationen konnten auch gleich direkt in der RADLand Erlebniswelt und auf der Teststrecke ausprobiert werden. Beim „Ladies-Corner“ hatten vor allem die Besucherinnen die Möglichkeit im Rahmen einer Fachexpertinnen-Runde das Thema e-mobilität näher kennen zu lernen.

Ein Fest für Groß und Klein

Ein Fachprogramm mit Vorträgen, die RADLand Mobilitätspreis-Verleihung und das EVN Kinderprogramm machten den e-Mobilitätstag zu einem Familienerlebnis. Die Energieberatung NÖ stand den Interessierten mit ihren Expertinnen und Experten zu allen Fragen zu Anschaffung, Betrieb und Förderung mit Rat zur Seite.

Veranstaltet wurde der Erlebnistag von der Energie- und Umweltagentur NÖ Betriebs-GmbH mit Unterstützung des Landes Niederösterreich, der Initiative „e-mobil in NÖ“, RADLand Niederösterreich, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, der EVN AG und der Post AG.

e-Testevents in Ihrer Region

e-Mobilität kann heuer erstmals auch in allen Hauptregionen Niederösterreichs getestet werden. Besuchen Sie uns bei einer Veranstaltung in Ihrer Nähe. Eine Auswahl an e-Fahrzeugen steht Ihnen kostenlos zum Testen bereit:

17. Juni: BIOEM in Großschönau
24. Juni: 1. Wein4tler e-Mobilitätstag in Ernstbrunn

Jede Veranstaltung wird auch von einem kostenlosen Vortragsprogramm begleitet. Expertinnen und Experten der Energieberatung NÖ und anderer Organisationen stehen Ihnen unter dem Motto „Fakten statt Mythen sprechen lassen“ beratend zur Seite und beantworten alle Fragen zu Anschaffung, Betrieb und Förderung eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges.

Eindrücke vom Tag

Nachbericht von P3 TV

Bericht: Viel Interesse, noch wenig Nutzung (ORF NÖ)

Bericht: 5000 Interessierte stürmten zum e-Mobilitätstag (NÖN)
 

Mehr e-fahren

unter www.enu.at/e-mobilitaet-erleben und am Servicetelefon der Energie- und Umweltagentur NÖ, 02742 219 19.