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Dämmen wie damals

Gut gedämmte Häuser bringen hohen Wohnkomfort und Energieeinsparung. Viele setzen bei Neubau oder Sanierung auf altbewährte Dämmmaterialien wie Stroh, Hanf und Schafwolle.

Strohdach
© PIX1861, pixabay.com CC0

Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen wünschen sich viele Menschen moderne und angenehm klimatisierte Wohn- und Arbeitsräume. Um so ein Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden zu erreichen ist ausreichend Dämmung und Hitzeschutz notwendig.

Oft denkt man dabei an moderne Baustoffe und den Einsatz einer möglicherweise komplizierten Haustechnik. Dass aber Wärmedämmung im Sommer den Wohnkomfort erheblich erhöht, wusste man schon früher. Dabei griff man auf vorhandene Materialien zurück: Beispielsweise wurde Stroh für den Bau von Dächern verwendet. Auch heute liegt Dämmen wie damals wieder voll im Trend.

Bewährte Materialien zum Dämmen

Natürliche Materialien wie Stroh, Holz, Hanf, Schafwolle und das Recyclingmaterial Zellulose erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Natürliche Dämmstoffe sind weit umweltfreundlicher und die Dämmwirkung dieser Materialien ist annähernd gleich der von synthetischen Dämmstoffen.

Regionale Wertschöpfung und gute Verarbeitungsmöglichkeiten sind weitere Vorteile. So kann Zellulose in schmale Bereiche eingeblasen werden. Hanf und Wolle eignen sich auch hervorragend als Stopfmaterialien für Zwickel und Engstellen.

Nachwachsende, ökologische Dämmstoffe spielen somit bei unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten ihre Stärke aus.

Verwendung verschiedener Dämmmaterialien

  • Stroh wird neben dem Einsatz zur Dämmung für die Konstruktion ganzer Häuser eingesetzt.
  • Holzfaserdämmplatten sind wasserdampfdurchlässig und haben zudem beste Schall- und Wärmespeicherfähigkeiten. Das macht sie ideal für den Einsatz im Dachausbau.
  • Hanf ist robust und als Platten und Putzträger aus heimischer Produktion erhältlich.
  • Schafwolle kann Schadstoffe binden, benötigt aber für den Einsatz eine Stützkonstruktion.
  • Zellulose ist sowohl als Plattenware wie auch lose erhältlich, und kann in enge Zwischenräume eingeblasen werden.

Video über die verschiedenen Dämmmaterialien

Förderungen für den Einsatz ökologischer Materialien

Neben der positiven Wirkung sind auch zusätzliche Förderungen möglich – sowohl in der Landesförderung NÖ als auch in der Bundesförderung "Sanierscheck" wird der Einsatz ökologischer Materialien zusätzlich bedacht.

Nehmen Sie sich Zeit für eine Zeitreise durch die unterschiedlichen Baustoffe für Ihr Zuhause. Die Energieberatung NÖ unterstützt Sie gerne bei der Auswahl.

Links

IBO - Österreichisches Institut für Bauen und Ökologie GmbH - www.ibo.at
GRAT – Gruppe angepasster Technologie an der Technischen Universität Wien - www.grat.at
bauXund – forschung und beratung www.bauxund.at

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Energieberatung NÖ: Ratgeber Wärmedämmung

Bundesministerium für Nachhaltigkeit: Dämmstoffe richtig eingesetzt

Kostenlose Beratung

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 22 144, Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Mittwoch bis 17 Uhr, office@energieberatung-noe.at