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Sanieren

Fenster sanieren oder tauschen

Fallweise werden Fenster renoviert und liebevoll wiederhergestellt - ein klarer Fall für ExpertInnen. In der Regel werden Fenster ausgetauscht. Beachten Sie bitte den Uw - Wert bei den neuen Fenstern!

Ein guter Uw-Wert liegt derzeit um 0,8 W/m2K

Dieser Wert setzt sich aus mehreren Größen zusammen. Enthalten sind Wärmedämmwert des Fensterrahmens, der Verglasung und die Eigenschaften des Glasrandverbundes. Der kleine Buchstabe w steht für Window (Fenster). Ein geringer Uw-Wert steht für ein hochwertiges Fenster, da die Wärmeverluste klein sind. Ein hoher Wert bedeutet hohe Wärmeverluste.

Wichtig ist auch ein hoher g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) der Verglasung um solare Gewinne zuzulassen.

Fenster ordnungsgemäß und energieeffizient einbauen

Bestehen Sie auf eine normgerechte Montage nach ÖNORM B5320. Dadurch wird ein luftdichter Einbau gewährleistet. Es werden die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk mit speziellen Dichtstoffen oder Folien verklebt. Die an der Außenseite des Fensters verwendeten Materialien sind schlagregendicht und dampfdiffusionsoffen. Ein Ausschäumen der Fugen ist zu wenig.

Fensterrahmen gedämmt

Der Rahmen bildet bei Fenster eine thermische Schwachstelle. Moderne Fenster verfügen daher über einen gedämmten Rahmen. Diese Fenster empfehlen wir im Neubau - die Sanierung sollte da nicht nachstehen!

Lassen Sie die Hitze draußen

Im Sommer ist eine außenliegende Verschattung viel wert. Vorhänge und Innenjalousien bringen nicht ausreichend Abkühlung. Außenliegende Elemente halten drei Viertel der auftreffenden Sonnenenergie ab. So eine Abschattung kann auch ein Dach- oder Balkonvorsprung sein. Laubbäume sind ebenfalls nützlich: Im Winter kommen wärmende Sonnenstrahlen durch, im Sommer hält das Blätterwerk die Hitze ab. Dachflächenfenster sind anfällig für Überhitzung. Verwenden Sie vor allem im Süden und Westen außen Jalousien, Rollos oder Raffstores.

Lüften Sie richtig, am besten automatisch

Menschen benötigen ständig Atemluft. Ohne Luftaustausch wird diese immer schlechter. Durch Lüftung vermindern Sie schlechte Luft und Luftschadstoffe aus verschiedensten Materialien und Einrichtungsgegenständen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelproblemen führen. Halten Sie durch regelmäßiges Querlüften oder Stoßlüften die Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 Prozent relativer Luftfeuchte. Lüften Sie im Sommer am besten morgens und abends oder über die Nacht. Komfortlüftungen erledigen das für Sie automatisch. Manche Fensterfirmen bieten Fenster mit eingebauter automatischer Lüftung an.

Weiterführende Informationen:

Ratgeber

Lüften mit Komfort

Fenster und Fenstereinbau

Kostenlose Beratung

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 22 144, Mo-Fr 8-15 Uhr und Mi-17 Uhr, office@energieberatung-noe.at