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Frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen!

Presseaussendung, 5.7.2017

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© eNu

Heiße Sonnentage und warme Nächte machen uns in den Sommermonaten sehr zu schaffen. Für Abhilfe sorgen Sonnenschutz und das richtige Lüften der Wohnräume. Die Energieberatung NÖ verrät Tipps und Tricks, wie man Schlafzimmer und Co. abkühlen kann, um auch im Sommer erholsam zu schlafen.

Nicht nur die Klimaanlage bringt kühle Luft ins Haus, auch ganz einfache Methoden wie das richtige Lüften und Sonnenschutz sorgen für ein angenehmes Klima und den optimalen Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden. Ein außenliegender Sonnenschutz ist übrigens deutlich wirksamer als innenliegender Sonnenschutz, weil die Wärme erst gar nicht in die Wohnräume kommt. Wer tagsüber die Fenster geschlossen und wenn möglich auch verdunkelt hält, sperrt die Wärme aus und die Räume bleiben angenehm frisch. In den kühlen Nacht- und Morgenstunden Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen. Dabei ist es auch besser die Fenster ganz zu öffnen als sie nur gekippt zu halten. Im Sommer darf das Lüften ruhig auch einmal länger dauern – 20 bis 25 Minuten sind optimal. Für den perfekten Durchzug öffnen Sie gegenüberliegende Fenster, damit kann der Luftaustausch schneller passieren und man hat in kürzester Zeit wieder frische Luft im Raum. Wer keine gegenüberliegenden Fenster hat, kann auch einen Ventilator zur Hilfe nehmen und die Luftzirkulation antreiben. „Die günstigste Kilowattstunde Energie ist dennoch jene, die nicht verbraucht wird. Durch das anbringen von wirksamen Sonnenschutz beim Neubau oder der Sanierung von Wohnungen  gelingt es  ohne großen Aufwand Energie zu sparen und dennoch die Gebäude im Sommer kühl zu halten.“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich. Wichtig sind aber auch innere Wärmequellen, wie etwa durch ineffiziente Geräte wie Kühlschränke der Lampen gering zu halten.

Das manuelle Fensterlüften kann aber auch durch eine Komfortlüftung ersetzt oder ergänzt werden. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt kontinuierlich für unverbrauchte Luft im ganzen Haus. Durch den Luftwechsel sinkt der Kohlendioxidgehalt, Schadstoffe und übermäßige Luftfeuchtigkeit entweichen. So bleibt der Mensch leistungsfähig und kann sich im Schlaf erholen. Aber auch hier gilt es auf die Energieeffizienz des Gerätes zu achten um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Wer weniger auf Technik setzt, für den können eventuell Pflanzen Abhilfe schaffen. Bäume im Garten oder Pflanzen auf Terrasse und Balkon fördern durch Abschattung und Verdunstung für Abkühlung, begrünte Dächer und Fassaden verbessern das Mikroklima rund um ihre Wohnung.

Richtiges Lüften hält auch den Schimmel fern
Das richtige Lüften trägt auch zur Schimmelvermeidung und –bekämpfung bei. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel im Bad oder in der Küche, sollte man unbedingt öfter und länger lüften, um der Schimmelbildung vorzubeugen. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als kalte Luft und ist damit auch anfälliger für Schimmel. Kellerräume sollten daher nicht unbedingt in den heißen Sommermonaten gelüftet werden, da hier warme Luft auf kalte Wände trifft und das Schimmelrisiko sehr hoch ist. Lüften Sie Ihren Keller lieber im Winter.

„Schimmelbefall ist in vielen Häusern anzutreffen. Das richtige Lüften und andere Maßnahmen helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die Expertinnen und Experten der Energieberatung Niederösterreich beraten Sie sowohl zum Thema Überwärmung als auch Schimmelbildung“, so DIin Andrea Kraft von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 221 44 bzw. auf www.energieberatung-noe.at oder www.enu.at

Für Rückfragen:
Michael Strasser
Energie- und Umweltagentur NÖ
Mobil: 0664/8238474
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto 1_ Kastenfenster_Lehmputz:

Bildnachweis: eNu

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Foto 2_Fenster:

Bildnachweis: Seidl

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