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Heizsaison 2016: Brennstoffkosten sinken, Öl bleibt am teuersten

Die Energiefachleute der Energie- und Umweltagentur NÖ haben die zu erwartenden Energiekosten für die kommende Heizsaison unter die Lupe genommen: Heizen mit einer Erdwärmepumpe ist am günstigsten und braucht um 700 Euro weniger Energiekosten als eine vergleichbare Ölheizung.

Balkendiagramm Heizkostenvergleich September 2016
© eNu

Für den Energiepreisvergleich wurden die Energiekosten eines 25 Jahre alten durchschnittlichen Einfamilienhauses berechnet. Trotz der in den letzten zwei Jahren stark gesunkenen Ölpreise und Gaspreise sind die Energiekosten der betrachteten erneuerbaren Heizsysteme wie Erdwärmepumpe, Pelletheizungen und Scheitholzheizungen wesentlich geringer als die der fossilen Heizsysteme.

Energieeffizienz lohnt sich

Wie sich die Energiepreise in Zukunft entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen. Vor hohen Preisen kann man sich jedenfalls durch eine gut gedämmte Gebäudehülle schützen. Gerade in unsanierten Altbauten besteht sehr hohes Einsparpotenzial, eine Einsparung von 50 Prozent der Heizkosten ist keine Seltenheit. Auch der Wohnkomfort steigt durch die Dämmmaßnahmen stark an.

HeizungsCheck analysiert Heizkessel

Ein neuer und effizienter Heizkessel kann sich auszahlen, in den letzten Jahren hat sich bei der Heizkesseltechnik viel getan. Wenn der Kessel 15 Jahre oder älter ist, sollte über einen Tausch nachgedacht werden. Bis zu 20 Prozent Einsparung sind so möglich. Der HeizungsCheck der Energieberatung NÖ verrät, ob der Heizkessel getauscht werden soll und wo man noch wertvolle Energie einsparen kann.

Förderaktion für Holzheizungen läuft noch

Der Klima- und Energiefonds des Bundes unterstützt den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Heizungsanlagen und fördert die Errichtung von Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräten sowie Pelletkaminöfen in privaten Haushalten. Für eine Förderung eingereicht werden kann noch bis 30. November 2016 nach einer einmaligen Registrierung auf www.holzheizungen.klimafonds.gv.at.

Berechnungsgrundlagen: 23.400 kWh pro Jahr Heizwärmebedarf, ca. 5 Jahre alter Heizkessel (Wärmepumpe) in Kombination mit vorlaufoptimierter Radiatorheizung, optimale Heizungsregelung und gut gedämmte kurze Heizungsrohre (15 cm Pufferwärmedämmung), Jahresnutzungsgrade bei Holzvergaserkessel mit Puffer: 80 %; Pelletkessel: 83 %; Ölbrennwertkessel: 90 %; Erdgasbrennwerttherme 95 %; Jahresarbeitszahl Erdwärmepumpe: 3,5; Brennstoffpreise Stand September 2016 (Quellen: ProPellets, Österreichischer Biomasseverband, IWO, EVN, e-Control).

Letzte Aktualisierung: 23.03.2017