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Heizen

Machen Sie Ihre Heizung winterfit

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und der Heizkessel soll für wohlige Wärme sorgen. Höchste Zeit, die Heizung wintertauglich zu machen. Richtig eingestellt, sparen Sie Energie und Geld.

Heizung entlüften
© André Reichardt - Fotolia.com

Die Expertinnen und Experten der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ haben wichtige Tipps für Sie gesammelt:

Heizung entlüften

Wenn man Radiatoren nach dem Einschalten der Heizung blubbern hört, dann ist eine Entlüftung der Heizkörper erforderlich. Mit einem eigenen Schlüssel wird das Ventil geöffnet und die Luft, die den Wärmetransport blockiert, ausgelassen. Danach wird es wieder angenehm warm. Entlüftungsschlüssel gibt es in jedem Baumarkt.

Raumtemperatur senken

Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart ungefähr 6 Prozent der Heizenergie! Kontrollieren Sie bei programmierbaren Raumthermostaten die eingestellten Uhrzeiten. Unter Umständen ist noch die Sommerzeit eingestellt. Tipp: Die Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur stellen, so dass der Kessel und die Heizungspumpe nachts abschaltet.

Verwenden Sie auf Radiatoren Thermostatventile um die Temperatur in einzelnen Räumen anzupassen. Diese sind um 20 bis 30 Euro erhältlich und einfach montiert. Die empfohlene Temperatur in Aufenthaltsräumen liegt bei rund 21 Grad , im Badezimmer kann sie etwas höher sein (22 Grad-24 Grad) und in Schlafräumen niedriger. Gedämmte Wohnungen erfordern wegen der höheren Oberflächentemperaturen deutlich weniger Raumtemperatur als ungedämmte Wohnungen.

Heizungsregelung, Heizungspumpe überprüfen

Tipps für Spezialisten: 

  1. Die Heizkurve so niedrig wie möglich wählen, stellen Sie die Verschiebung der Kurve auf 3 bis 5 Grad ein.
  2. Heizungspumpe auf die niedrigste Stufe stellen oder gegen eine Hocheffizienzpumpe tauschen. Das spart Stromkosten und verhindert störende Geräusche im Haus.
  3. Die Heizkörper müssen überall warm werden. Bei ungleichmäßiger Erwärmung empfehlen wir einen hydraulischen Abgleich der Anlage.

Leitungen dämmen

Ein warmer Heizraum im Keller verschwendet Energie. Mit dem Dämmen der Heizungsrohre gelangt die Wärme genau dorthin, wo sie gewünscht wird: in den Wohnbereich. Die Rohrdämmung ist unkompliziert selbständig montierbar.

Heizungspumpe tauschen

Alte, ungeregelte Pumpen haben eine Dauerleistung bis zu 100 Watt. Daraus ergibt sich ein beträchtlicher Jahresstromverbrauch von über 90 Euro oder 500 Kilowattstunden pro Jahr. Moderne, hocheffiziente Pumpen sparen gegenüber der alten Pumpe bis zu 60 Euro pro Jahr. Die Anschaffungskosten sind schon in zwei Jahren eingespart!

Manometer checken

Ein Blick auf das Manometer zeigt, ob der Fülldruck passt. Der optimale Bereich wird durch spezielle Marken angezeigt und liegt bei etwa 1 bar. Wenn zu wenig Druck herrscht, heißt es Wasser nachfüllen! Neue Heizungsanlagen sind oft mit speziell aufbereitetem Heizungswasser gefüllt, welches das Heizsystem schont. Für dessen Erneuerung benötigt man Professionisten. Ein guter Zeitpunkt also, eine Wartung in Auftrag zu geben, wo alles gleich mit erledigt wird. Gut gewartete Heizungen sparen Energie und machen sich (über die höhere Lebensdauer des Kessels) bezahlt.

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Ratgeber zur Optimierung der Heizung

Kostenlose Beratung

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 22 144, Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Mittwoch bis 17 Uhr, office@energieberatung-noe.at.