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Die 10 besten Heizungstipps

10 Tipps für Ihre Heizung sind ein guter Beginn um Energie, Geld und Nerven zu sparen. Die Energieberatung unterstützt Sie bei der Umsetzung von Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Finger auf Smartphone steuert Heizung
© CC0 pxhere.com

Auf Wunsch kommen erfahrene Energieberater/innen zu Besuch! Beim Heizungs-Check nehmen sich unsere Fachleute zwei Stunden Zeit, um Heizung und Haus zu analysieren.

  1. Raus aus dem Öl
  2. Regelmäßige Wartung
  3. Die Regelung justieren
  4. Nachtabsenkung prüfen
  5. Vermeiden Sie überheizte Räume
  6. Schimmelvorsorge
  7. Lüften
  8. Heizungskeller kühl halten
  9. Hocheffiziente Pumpen
  10. Smarte Gebäudetechnik

1. Raus aus dem Öl

Stellen Sie Ihre Heizung von fossiler auf erneuerbare Energie um. Idealer Zeitpunkt ist dafür außerhalb der Heizsaison. Die Heizungsmatrix des Bundesministeriums liefert zur Wahl der neuen Heizung wertvolle Information! Erhöhen Sie die Energieeffizienz und schonen gleichzeitig das Klima. Vermeiden Sie Strom-Direktheizungen!

Bestellen Sie die Energieberatung NÖ 

Mehr zum Thema - Heizungsmatrix - Bundesministerium

Öltankentsorgung - Raus aus dem Öl

Broschüre: Leitfaden Heizung

2. Regelmäßige Wartung

Veranlassen Sie regelmäßig eine Heizungswartung. Das erhält die volle Leistung und Lebensdauer. Werfen Sie einen Blick bei Inbetriebnahme einer wasserführenden Heizung auf das Manometer. Der Zeiger muss im grünen Bereich liegen (zwischen 1 und 2 bar). Nachfüllen kann man selbst oder es übernimmt der Installateur.

Mehr zum Thema - Heizung entlüften

3. Die Regelung justieren

Die Heizungsregelung steuert die Heizung mit dem Ziel, eine bestimmte Raumtemperatur gleichmäß auf Niveau zu halten. Richtig eingesetzte und eingestellte Heizungsregler und Thermostate sorgen für einen energiesparenden Heizbetrieb. Bei Teilsanierungen wie einem Fenstertausch ist eine Optimierung der so genannten Heizkurve durch Fachleute empfehlenswert.

20% Heizkosten sparen - Energie Tirol

4. Nachtabsenkung prüfen

Bestens gedämmte Niedrigenergiehäuser mit Fußbodenheizung haben eine Nachtabsenkung nicht nötig. Da diese Häuser kaum abkühlen, lässt sich so der Wärmebedarf nur gering reduzieren.

Mehr zum Thema - Nachtabsenkung von Dr. Rüdiger Paschotta

5. Vermeiden Sie überheizte Räume

Senken Sie die Raumtemperatur auf ein passendes Maß. Jedes Grad weniger spart 6 % Heizkosten. Es ist davon auszugehen, dass überheizte Räume austrocknen und zu gesundheitlichen Auswirkungen führen.

6. Schimmelvorsorge

Halten Sie den Wohnbereich trocken. Senken Sie die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften. Kontrollieren Sie das mit einem Hygrometer. Dieses soll zwischen 30% und 60% relativer Luftfeuchte anzeigen. Feuchtigkeit lässt sich in der kalten Jahreszeit gut weglüften. Im Sommer hilft Lüften am besten frühmorgens oder spätabends.
Beachten Sie bitte: An kalten Wänden kondensiert feuchte Raumluft, bevorzugt im kalten Winter. Besteht diese Kondensationsfeuchte länger, kommt es zu Schimmelbefall. Zeigt sich an alten Fensterscheiben Feuchtigkeitbeschlag, heißt das: Bitte Lüften! 

Mehr zum Thema - Broschüre Leitfaden Sanierung (Seite 50)

7. Lüften

Während der Heizsaison schafft eine ausgewogene Balance von Heizen und Lüften beste Raumluftqualität. Ausschließlich Heizen oder Lüften führt am Ziel vorbei. Durch die zeitgemäße, dichte Bauweise ist die Komfortlüftungsanlage oder das regelmäßige Fensterlüften empfehlenswert. Lüftungsanlagen haben in der Heizsaison den Vorteil, das bis zu 98% der in der Abluft enthaltenen Wärme zurückgewonnen wird. Dieser Nutzen erhöht die Energieeffizienz der Heizung. Die Betriebskosten der Heizung sinken.

8. Heizungskeller kühl halten

Der Heizungskeller darf nicht wärmer als der Wohnbereich sein. Eigentlich logisch! Heizungsrohre und Warmwasserleitungen sowie Puffer- und Warmwasserspeicher gehören gut gedämmt. So gelangt Wärme dorthin, wo sie hingehört. Das spart Energie, senkt Betriebskosten der Heizung, ist Klimaschonend und belastet die Umwelt weniger.

Eine richtig dimensionierte Rohrdämmung sieht für ein 1 Zoll dickes Rohr (2,54cm) rundherum eine 1 Zoll (2,54cm) dicke Wärmedämmung vor. Das fertig gedämmte Rohr wird also 3 Zoll (7,5cm) Durchmesser aufweisen. Fünf Laufmeter nicht gedämmtes Metallrohr verschwendet bis zu € 50,– pro Jahr! Bei Heizsystemen mit hohen Vorlauftemperaturen - wie bei Radiatoren - ist die Rohrdämmung im Heizraum besonders wichtig.

Mehr zum Thema - Broschüre: Leitfaden Sanierung (Seite 46)

9. Hocheffiziente Pumpen

Umwälzpumpen befördern das Heizungswasser durch Rohre zu den Heizkörpern. Alte Pumpen benötigen dabei 400 bis 600 kWh [Kilowattstunden] pro Jahr. Das ist mehr als ein Kühlschrank oder die Beleuchtung verbrauchen! Hocheffiziente Pumpen benötigen davon nur einen Bruchteil.

Mehr zum Thema - Ratgeber effiziente Heizungspumpe

10. Smarte Gebäudetechnik

Mit smarter Gebäudetechnik haben Sie alles in der Hand. Geräte lassen sich aktivieren oder abschalten, Jalousien öffnen und schließen. Die Heizung lässt sich programmieren, welche Räume wann und wie lange auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden sollen.

Ein Computer erzeugt Auswertungen über den Haushalts-Energieverbrauch oder auch Ertrag bei installierter Photovoltaikanlage.

Kostenlose Beratung

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ, Tel. +43 2742 221 44, Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Mittwoch bis 17 Uhr, office@energieberatung-noe.at