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Energiewetter

Energiewetter von 29. Juni bis 5. Juli 2020

Das Energiewetter zeigt, welchen Beitrag erneuerbare Energien zur Deckung unseres Strombedarfs leisten. NÖ Wasserkraft und Biomasse-Kraftwerke bilden eine relativ stabile Basis. Die Windkraft liefert einen großen, sprunghaften Teil, der oft sogar zu einer Überproduktion führt. Photovoltaik liefert untertags Strom, abhängig von Wetter und Jahreszeit.

Wieder mehr Sonnenstunden, Wasser- und Windkraft bleiben auf hohem Niveau

Die Daten und Fakten zum Energiewetter im Zeitraum von 22. bis 28. Juni 2020.

  • Verbrauch = 100 %
  • Wasserkraft = 91 %
  • Biomasse = 6 %
  • Windkraft = 26 %
  • Photovoltaik (PV) = 7 %

  • Bilanz = 130 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien.

Grafik

In den vergangenen Wochen regnete es immer wieder. Das trieb Niederösterreichs Wasserkraftwerke auch in der Vorwoche wieder zu Höchstleistungen an. Im Wochenschnitt waren es beachtliche 91 % des in Niederösterreich benötigten Stroms. Genug, um fasst den gesamten Bedarf damit abzudecken.

Niederösterreichs Biomasse-Anlagen lieferten wieder 6 % sauberen Strom.

Weniger vom Wetter profitieren konnten Niederösterreichs Windräder. Mit 20 % lieferten sie weniger Strom als im Durchschnitt. Nur am Freitag waren es 50 %.

Deutlich mehr Sonnenstunden bekamen Niederösterreichs Photovoltaikanlagen ab. Sie steigerten ihre Leistung von 2 auf rekordverdächtige 30 % am Sonntag zu Mittag. Durchschnittlich waren es 10 % des Strombedarfs, die mit Hilfe von Sonnenenergie abgedeckt werden konnten.

Insgesamt war mit Hilfe der erneuerbaren Energien in der Vorwoche 130 % Deckung des Verbrauchs an elektrischer Energie in Niederösterreich möglich.

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