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Energiewetter

Energiewetter von 23. bis 29. März 2020

Das Energiewetter zeigt, welchen Beitrag erneuerbare Energien zur Deckung unseres Strombedarfs leisten. NÖ Wasserkraft und Biomasse-Kraftwerke bilden eine relativ stabile Basis. Die Windkraft liefert einen großen, sprunghaften Teil, der oft sogar zu einer Überproduktion führt. Photovoltaik liefert untertags Strom, abhängig von Wetter und Jahreszeit.

Wind und Wasser sorgen für Überschuss von 8 % aus erneuerbaren Energien
PV-Leistung steigerte sich weiter und erreichte erstmals 5 %

Die Daten und Fakten zum Energiewetter im Zeitraum von 23. bis 29. März 2020.

  • Verbrauch = 100 %
  • Wasserkraft = 56 %
  • Biomasse = 7 %
  • Windkraft = 40 %
  • Photovoltaik (PV) = 5 %

  • Bilanz = 18 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien.

Grafik

Die Wasserkraft ließ in der Vorwoche etwas nach. Sie deckte mit 56 % aber noch immer mehr als die Hälfte unseres Stromverbrauches ab.

Die heimischen Biomasse-Anlagen lieferten einen konstanten Anteil von 7 %.

Nach einem windreichen Montag ließ der Wind deutlich nach. Im Wochenverlauf sorgte die Windkraft aber insgesamt wieder für 40 % Bedarfsdeckung, denn der Wind frischte am Samstagabend noch ein Mal kräftig auf.

Die länger werdenden Tage und vielen Sonnenstunden vor allem am Dienstag und von Freitag bis Sonntag sorgten für einen weiteren Anstieg beim Sonnenstrom. Mit der Leistung von NÖ-Photovoltaikanlagen konnten im Wochenverlauf erstmals 5 % unseres Verbrauchs gedeckt werden.

Insgesamt war mit Hilfe der erneuerbaren Energien in der Vorwoche in Niederösterreich 108 % Deckung unseres Verbrauchs an elektrischer Energie möglich.

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