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News

Die urlaubsreife Heizung

Die Heizsaison geht zu Ende. Ein guter Zeitpunkt, um an die Umstellung auf Sommerbetrieb zu denken oder eine Modernisierung der Heizung vorzunehmen. Moderne Heizkessel besitzen einen hohen Wirkungsgrad und geringen Energieverbrauch!

Heizungs-Display
© Andr Reichardt - Fotolia.com

Verschiedene Schalter und Automatik

Je nach Modell einer Zentralheizung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ihren Betrieb anzupassen. Neuere Heizungen machen das automatisch durch den Wechsel in den Sommerbetrieb. Ältere Modelle sind mit Schaltern ausgestattet, die manuell betätigt werden müssen.

Sommerbetrieb

Während im Winter die erzeugte Wärme - neben der Warmwasserproduktion - auch zu den Heizkörpern transportiert werden muss, ist das außerhalb der Heizsaison nicht nötig. Die Heizung in Ruhestellung spart Strom und Geld. Während der warmen Jahreszeit erledigt die Bereitstellung von Warmwasser im Idealfall eine thermische Solaranlage (anstelle der vorhandenen Heizung).

Überprüfen Sie das Stillstehen von Heizungs-Umwälzpumpen!

Profitipp: Das Bewegen der Umwälzpumpe hört man kaum. Halten Sie deshalb den Griff eines großen Schraubenziehers ans Ohr und die Spitze an einen Teil der Pumpe. Dadurch werden die leisen Geräusche der Pumpe direkt an das Ohr übertragen. So können Sie erkennen, ob die Pumpe läuft.

Thermostatventile öffnen

Über den Sommer geschlossene Thermostatventile (Stellung 0) drohen zu Beginn der Heizsaison festzusitzen. Die Reparatur ist zwar selbst durchführbar, aber nicht unbedingt nötig: Bleiben die Ventile über den Sommer geöffnet (Stellung 5), gibt es kein Festklemmen mehr! 

Heizungsanlage entlüften

Am Ende der Heizungsperiode ist das Entlüften der Heizungsanlage sinnvoll, denn weniger Sauerstoff im Heizsystem bedeutet auch weniger Oxidation und Rostbildung. Dabei ist ein prüfender Blick auf die Druckanzeige angebracht. Der Zeiger muss im grünen Bereich liegen. Das bedeutet einen Betriebsdruck der Anlage zwischen 0,8 und 1,5 bar.

Warmwasser mit Sonnenkraft

Eine thermische Solaranlage erzeugt Warmwasser über zwei Drittel des Jahres. Während des Sommers schont diese Anlage den Heizkessel, der sich nicht mehr einschalten muss. So entlasten Sie die Geldbörse bis 400 Euro pro Jahr. Eines ist sicher: Die Sonne schickt keine Rechnung!

Russbrand
© Schuepbach_Creative Commons CC0

Kaminbrand vorbeugen

Regelmäßige Kehrtermine sind wichtig. Durch das Heizen mit festen Brennstoffen kann sich unter ungünstigen Bedingungen in der Abgasanlage eine harte Pech- oder Rußschicht ansetzen. Um einen Kaminbrand zu vermeiden, schlägt der/die Rauchfangkehrer/in diese Ablagerungen mit Spezialwerkzeugen ab. Es wird eventuell ein kontrolliertes Abbrennen durchgeführt. So vermeidet man einen unkontrollierten Kaminbrand, der das ganze Haus in Brand setzen kann.

Tipps:

  1. Lassen Sie Ihren Kamin und die Heizung regelmäßig überprüfen.
  2. Verbrennen Sie nur trockenen Brennstoff (Holz) mit ausreichend Verbrennungsluft.
  3. Verbrennen Sie niemals behandeltes (gestrichenes) Holz, Kunststoffe oder Abfälle.

Sollte doch einmal der Notfall eines Kaminbrandes eintreten, telefonisch bitte die FEUERWEHR 122 alarmieren!

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Letzte Aktualisierung: 09.05.2017