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Heizen

Heizkosten im Vergleich

Der 16-Jahres-Vergleich der Brennstoffkosten zeigt: BesitzerInnen von erneuerbaren Heizsystemen sind langfristig am günstigsten ausgestiegen.

Feuer
© eNu

Im mehrjährigen Vergleich zeigt sich, dass besonders der Erdölpreis sehr volatil ist. Die Heizkosten von Wärmepumpen und Holzheizungen waren den Großteil der Zeit deutlich niedriger als von Erdgas oder Heizöl. Wäre unser Beispielhaus mit Pellets statt mit Erdöl warm gehalten worden, hätten sich die BesitzerInnen fast 10.000 Euro an Energiekosten innerhalb der letzten 16 Jahre gespart. Die Wärmepumpe hat in unserem Beispiel gegenüber der Ölheizung 6.000 Euro Energiekosten innerhalb der letzten 5 Jahre gespart.

Die dargestellten Kosten beziehen sich auf ein Musterhaus mit Baujahr 1980 und werden jährlich zu Beginn der Heizsaison im September aktualisiert. Einen monatlichen Überblick über die Energiepreisentwickung finden Sie hier.

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Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zahlt sich aus

Ein Umstieg von einer alten Ölheizung auf ein modernes Heizsystem auf Basis erneuerbarer Energien lohnt sich im Moment besonders und wird mit bis zu 3.000 Euro Förderung belohnt.

Energiekosten durch Sanierung halbieren

Von hohen Energiepreisen sind vorwiegend Altbauten betroffen. Das Sparpotenzial ist hier am größten. Eine thermische Sanierung bei Altbauten kann den Energieverbrauch halbieren – das steigert sofort den Wohnkomfort und senkt die Heizkosten.

Heizungstausch rechtzeitig überlegen

Bei einem über 20 Jahre alten Heizkessel ist ein Tausch eine Überlegung wert, denn in den letzten Jahren hat sich bei der Kesseltechnologie viel getan: Moderne Heizkessel arbeiten sauberer, sparsamer und komfortabler. Allerdings sollte die Entscheidung für ein neues Heizsystem gut durchdacht sein, denn der Energiepreis ist nur einer von vielen Faktoren: So muss – je nach Energiequelle – auch ein geeigneter Lagerraum oder die Anschlussmöglichkeit an das Verteilnetz innen (z.B. Radiatoren) oder außen (z.B. Fernwärme) vorhanden sein. Auch eine Sanierung des Rauchfanges kann nötig sein. Die Anschaffungs- und Installationskosten variieren dadurch.

Weitere Informationen zu Heizsystemen und Förderungen

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 22 144, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr und Mi bis 17 Uhr, office@energieberatung-noe.at

Weiterführende Links

Energiepreisentwicklung

Themenschwerpunkt "Heizen"

Förderung für Dämmung der obersten Geschoßdecke und Heizkesseltausch

eNu: Heizsaison 2016/2017: Brennstoffkosten sinken, Öl bleibt am teuersten

Berechnungsgrundlagen: 23.400 kWh pro Jahr Heizwärmebedarf, ca. 5 Jahre alter Heizkessel bzw. Wärmepumpe in Kombination mit vorlaufoptimierter Radiatorheizung, optimale Heizungsregelung und gut gedämmte kurze Heizungsrohre (15 cm Pufferwärmedämmung), Jahresnutzungsgrade bei Holzvergaserkessel und Hackgutheizung mit Puffer: 80 %; Pelletkessel: 83 %; Ölbrennwertkessel: 90 %; Erdgasbrennwerttherme 95 %; Jahresarbeitszahl Erdwärmepumpe: 3,5; Brennstoffpreise abgerufen am  25. September 2017 von folgenden Quellen: Pelletpreis - ProPellets, Holz- und Hackgutpreise - Österreichischer Biomasseverband, Ölpreis  - IWO, Strompreis - EVN, Gaspreis -  bis 2011 ProPellets, ab 2011 EVN Optima Garant.

Letzte Aktualisierung: 25.09.2017