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News

Energie und Gesundheit

Überwärmte Räume galten einst als Luxus und Zeichen von Wohlstand. Heute gilt ein überhitzter Wohnraum als schlecht für die Gesundheit der Bewohner/innen.

Gluthitze im Innenraum vermeiden!
pxhere.com CC0

Empfohlene Temperaturen

Während der Heizsaison fühlen sich Menschen im Wohnzimmer zwischen 20 und 22 °C wohl. Im Schlafzimmer sind es weniger Grade, hier reichen 16 bis 18 °C.

Abweichen vom Optimum

Weichen die Innentemperaturen stark von dem empfohlenen Optimum ab, ist Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigt.

Auswirkungen

Die erhöhte Temperatur trocknet im Wohnbereich die Raumluft aus. In Folge trocknen auch die Schleimhäute im Mund, die Haut und Augenbindehäute aus. Infektionserreger und chemische Schadstoffe haben jetzt leichtes Spiel.

  • Reizerscheinungen
  • Unwohlsein
  • Infekte

können die Folge sein.

Stress durch hohe Temperaturunterschiede

Überheizte Räume haben Anteil an den Erkrankungen im Winter. Die trockene Luft bedeutet einen zusätzlichen Stressfaktor für den Körper. Beim Verlassen des Hauses muss der Körper hohe Temperaturunterschiede bestehen.

Hans-Peter Hutter, Zur Verfügung gestellt
© Dujmic

Heizungskosten dämpfen

Jedes Grad weniger spart ca. 6 % der Heizkosten. Wer im Winter Stoßlüftung anwendet, vermeidet dass die Wände innen abkühlen, die empfohlene Raumtemperatur wird so schnell wieder erreicht. Eine Komfortlüftung kann das händische Lüften ersetzen und sogar Wärme der Abluft zurück gewinnen!

Expertentipps

von OA Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter, Medizinische Universität Wien:

  • „Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen in Wohnräumen. Damit unterstützen Sie Ihre Gesundheit in kalten Wintermonaten. Sie vermindern Ihre CO2-Emissionen und ganz nebenbei sparen Sie sich dabei noch Heizkosten!“
  • „Hat ein Raum Ihre Wunschtemperatur erreicht, können Sie die Beheizung in regelmäßigen Abständen für ein paar Stunden verringern oder auch ausschalten. Die Wärme eines einmal aufgeheizten Raumes hält sich durch die erwärmte Luft und das erwärmte Mauerwerk meist für einige Stunden, wenn nicht zu viel Wärme durch undichte oder schlechte Fenster und Türen verloren geht. Eine Alternative dazu stellen Heizkörperventile mit Thermostat dar.“
  • „Beachten Sie die Tipps zur Wohnraumlüftung. Damit können Sie noch zusätzlich Energie sparen!“

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