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Sanieren

Wärmedämmung bei der Sanierung

Wer sein Haus saniert, nutzt diese Gelegenheit meist um zu dämmen. Vollwärmeschutz senkt Heizkosten. Es steigt die Behaglichkeit sowohl im Winter wie auch im Sommer!

Dämmung darf dick sein

20 Zentimeter dicke Dämmung an Fassade und über 30 cm Deckendämmung ist heute Standard.

Die Wärmedämmung verbessert den Wohnkomfort im Winter und Sommer, spart Heizkosten und erhöht den Wert des Gebäudes. 

Grafik Dämmdicken
© eNu

Unterschiedlichen Dämmdicken und Kosten

Nebenstehende Grafik zeigt die Systemkosten eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS).

Die Fixkosten für Einrüstung und Arbeitszeit entstehen auf jeden Fall, ein paar Zentimeter Dämmung mehr fallen dann kaum ins Gewicht. Mehr Wärmedämmung ist eine Entscheidung für die Zukunft, denn die Dämmung bleibt für Jahrzehnte am Haus.

Lebensdauer

Eine technische Lebensdauer setzt sachgemäße Nutzung, Pflege und Wartung voraus. Die erzielte Mindest-Lebensdauer beträgt 25 Jahre.

Aufdoppeln

Bei der Aufdoppelung wird auf eine bestehende alte Dämmung – unter bestimmten Voraussetzungen – ein weiteres WDVS aufgebracht. Dadurch wird die Nutzungsphase verlängert. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird die vorhandene Dämmung weiter genutzt. Die Nutzungsdauer des WDVS dehnt sich auf 40 bis 120 Jahren aus. Das Aufdoppeln wird oft zur Sanierung von WDVS angewendet.

Wohnbauförderung für bestens gedämmte Häuser

Achtung: Wer nur die Mindest/Standard-Werte der Bauordnung anwendet, erreicht nicht die Bedingung der Wohnbauförderung. Vollwärmeschutz hält im Winter warm und im Sommer kühl - nutzen Sie diesen Doppeleffekt!

Dämmen mit Tricks

Sie erhalten auf Wunsch Dämmstoffe mit verbesserten Dämmvermögen. Diese zeichnen sich durch bessere Lambda-Werte aus. Mit beispielsweise 16 cm dieses Dämmstoffes erzielt man dadurch die Wirkung von 20 cm herkömmlichen Dämmstoffes.

  1. Das hilft, wenn ein geringer Dachvorsprung besteht, und zur Dämmung der Außenwand ansonsten zusätzliche Umbauarbeiten nötig wären.
  2. Treffen Mauerkanten zusammen, kann es eng werden, vor allem wenn sich dort Fenster- oder Türöffnungen befinden. Hier kann die spezielle Dämmung helfen.
  3. Hilfreich ist der spezielle Dämmstoff auch bei schwierigen Platzverhältnissen an der Fensterlaibung. Durch kompaktere Dämmung kann mehr Licht und Sonne in die Räume gelangen.
  4. Den gleichen Effekt erhält man durch seitliches Abschrägen der Dämmung an Fensteröffnungen. Das ist vor allem bei dicken Mauern empfehlenswert. Die Wirkung der Dämmung wird dabei kaum abgemindert, wie eine Forschungsarbeit der Donauuniversität Krems (PDF) ergibt.
     

Weiterführende Informationen:

Ratgeber

Wärmedämmung

Dämmung der obersten Geschossdecke

Link

NÖ Wohnbauförderung
Land NÖ - Klimawandelanpassung

Broschüre

Wohnbauförderung-Eigenheimsanierung

Althausmodernisierung

Dämmstoffe richtig eingesetzt

Diese umfangreiche Broschüre [124 Seiten] erläutert die Bauphysik, alle gängigen Dämmstoffe, deren Umweltverträglichkeit und den Einbau mit Musterskizzen. Im Serviceteil sind die Adressen aller Energieberatungsstellen Österreichs gelistet.

Kostenlose Beratung

erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 22 144, Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Mittwoch bis 17 Uhr, office@energieberatung-noe.at